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Lesedauer: 5 min 07.07.2026

Wege gehen im neuen Zeitalter von Unternehmertum:

XI. KU Kongress

Am 25. und 26. Juni 2026 fand der KU Kongress zum elften Mal statt – mit über 130 Menschen, die ein gemeinsames Anliegen vereinte: ein neues Zeitalter von Unternehmertum mitzugestalten. Im LILO Space in München trafen Pionier:innen aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aufeinander, um neue Formen des Wirtschaftens erfahrbar zu machen. Mit einem Zusammenspiel aus Impulsvorträgen, Workshops, Gesprächsrunden, Interventionen und Freiraum für Begegnungen widmeten wir uns so kollektiv der Frage: Wie lässt sich wirtschaftlicher Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden? Und wie kann gemeinwohlorientiertes Wirtschaften in aktuellen Zeiten gelingen?

  • Impulsformat
  • 1,5 Tage im LILO Space in München
  • Am 25. und 26. Juni 2026
  • Über 130 Teilnehmende
  • 13 interdisziplinäre Impulsgebende
  • Impuls-Vorträge, Austausch, Handlungs- & Erfahrungsräume

Impulse, die berührt haben und nachwirken

„Ein resonanzfähiges Unternehmertum findet hörend, suchend und handelnd Antworten auf die Hoffnungen, Ängste und Probleme der Welt." - Mit diesen Worten beschrieb Hartmut Rosa, der als Impulsgeber Teil des XI. KU Kongress war, was resonanzfähiges Unternehmertum ausmacht. "Die Welt - das sind die Mitarbeitenden, die Kunden, aber auch die Nachbarn, das Dorf oder die Stadt, das Land und auch der Planet, auf dem wir leben.“

Gemeinsam mit pionierhaften Köpfen aus unterschiedlichsten Disziplinen begaben wir uns beim KU Kongress zwei Tage lang auf die Suche nach neuen Antworten. Antworten auf Fragen wie diese: Was braucht tiefgreifender Wandel – jenseits von Technik, Strategien und Methoden? Wie lässt sich wirtschaftlicher Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden? Wie kann künstliche Intelligenz ein wirksamkeitsorientiertes Unternehmertum fördern? Wie können Unternehmen für Wirtschaft und Gesellschaft wirklich wirksam werden - und wie lässt sich diese unternehmerische Wirksamkeit eigentlich messen?

Fünf zentrale Perspektiven, die wir mitnehmen:

  • Nach dem Zeitalter der Nachhaltigkeit braucht es einen neuen Handlungshorizont – denn bloß den Status Quo nicht zu verschlechtern reicht nicht aus. Stattdessen braucht es ein Regeneratives Wirtschaften – nicht als Idealismus, sondern als konstruktiven Realismus. Denn eine Wirtschaft, die ihre Lebensgrundlagen zerstört und über die Regenerationsfähigkeit des Planeten hinaus wirtschaftet kann nicht zukunftsfähig sein.

  • Unternehmertum bedeutet zu Handeln und nicht bloß zu Vollziehen. Handeln heißt, der Welt zuzuhören, auf sie zu antworten und mit ihr zu interagieren. Als Unternehmer:innen sind wir gefragt, Lösungen zu finden und fernab von vorgegebenen Regeln situative Verantwortung zu übernehmen - mit Augenmaß, Fingerspitzengefühl und Urteilskraft. Nur so entsteht wirklich tiefgreifender Wandel.

  • Ob erfahrene Familienunternehmer:innen, ehemaliger Top-Manager oder erfolgreiche Gründer:innen – bei allem Unternehmertum geht es erstmal um das eigene Menschsein und um die Verwirklichung des inneren Antriebs. Wie wir in der Welt stehen entscheidet darüber, was wir in die Welt geben. Veränderung beginnt immer in uns selbst. Die Beschäftigung mit der eigenen unternehmerischen Identität und deren Unverwechselbarkeit ist immer der Beginn.

  • Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz ist noch weit von wirklich messbarem und bedeutsamen Impact entfernt. Studien zeigen, dass KI immer besser wird, dennoch kaum Auswirkungen auf die wirtschaftliche Performance von Unternehmen hat. Die Kunst wird darin liegen, die Potentiale von KI mit wirklich sinnvollen wirtschaftlichen Beiträgen zu verbinden.

  • Als Unternehmer:innen begegnen wir immer wieder Hindernissen. Es liegt eine besondere Kraft darin, wenn es uns gelingt, uns mit diesen Hindernissen zu verbinden, statt davor zurückzuschrecken oder dagegen anzukämpfen. Probleme und Herausforderungen haben so die Möglichkeit, zu Chancen und Potentialen zu werden.

Eine besondere Veranstaltungsstätte

In diesem Jahr fand der KU Kongress zum ersten Mal im städtischen Raum statt und erfuhr mit dem LILO Space in München nicht nur eine Kulisse mit Weitsicht für neue Perspektiven durch den Ausblick über die Skyline von München, sondern auch einen Ort mit Geschichte: Namensgeber der Straße, in der sich das LILO befindet, als auch impulsgebend für den Umbau des Gebäudes ist der Luftfahrtpionier Otto Lilienthal, dessen mutige Innovationskraft und unternehmerische Haltung bis heute inspirieren.

Außerdem zeigt das LILO, wie man verantwortlich, kreativ und nachhaltig mit Gebäudebestand umgeht: Ein in die Jahre gekommenes Bürogebäude von 2002 wurde ressourcenschonend und mit höchstem Anspruch an Gestaltung umgebaut – so konnten zahlreiche ursprünglich eingesetzte Materialien bewahrt und wiederverwendet werden.

Auf das, was bleibt

Der KU Kongress war nicht nur ein Raum des Denkens, sondern vor allem des gemeinsamen Erfahrens: Vom tiefgründigen Austausch über Vertiefungen in Workshops und Erfahrungsräumen bis hin zu künstlerischen Impulsen. Nach diesen zwei Tagen bleibt vor allem eins: ein optimistischer Blick in die Zukunft und der Wille, weiter mit dem eigenen Handeln Antworten auf die aktuellen Herausforderungen der Welt zu finden - und damit ein neues Zeitalter von Unternehmertum zu prägen.

Ein besonderer Dank gilt unseren Impulsgeber:innen, die ihre Perspektiven, Geschichten und Ideen mit uns geteilt haben – und natürlich allen Teilnehmer:innen, die durch ihr Teilsein eine Atmosphäre der Inspiration und des Miteinanders mitgeprägt haben, die Hoffnung für die unternehmerische Zukunft macht.

Ein großes Dankeschön auch an das LILO Space in München für die Orts-Partnerschaft sowie an unsere Förderpartner, insbesondere die Karl Schlecht Stiftung, die Barthel Stiftung, die Stiftung Zukunft Jetzt! und die Merck Finck Stiftung.

Hartmut Rosa
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Hartmut Rosa

Soziologe

Geb. 1965 im Schwarzwald, ist Prof. Dr. Hartmut Rosa seit 2005 Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und seit 2013 zugleich Direktor des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt. Hartmut Rosa hat 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Von 2001-2006 war er Gastprofessor an der New School for Social Research in New York und an der FMSH/EHESS in Paris. Außerdem hat er die Ehrendoktorwürde der Universität für Humanistische Studien in Utrecht erhalten.

Er ist Ko-Direktor der jährlichen internationalen Konferenz „Philosophy and the Social Sciences“ in Prag und war viele Jahre lang Vizepräsident/Generalsekretär des Forschungsausschusses 35 der International Sociological Association (ISA).

Von 2008-2018 war er Mitherausgeber der internationalen Zeitschrift Time&Society. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Tractatus Award und den Paul Watzlawick Ehrenring (Österreich), den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis und den Erich Fromm Preis (Deutschland) oder den Annual Rob Rhoads Global Citizenship Education Award 2020 (UCLA). Im Jahr 2021 wurde er als angesehener leitender Wissenschaftler der JQ Young Academy an der Goethe-Universität in Frankfurt ausgewählt. Außerdem war er Schirmherr der La Nuit des Idées 2021, die vom Institut Francais in Paris organisiert wurde und gleichzeitig in 42 Ländern stattfand.

Seine Vorträge und Bücher wurden in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören Beschleunigung und Entfremdung (2013), Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung (2016) und Unverfügbarkeit (2018).

© Jürgen Scheere

Hartmut Rosa

Soziologe

Geb. 1965 im Schwarzwald, ist Prof. Dr. Hartmut Rosa seit 2005 Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und seit 2013 zugleich Direktor des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt. Hartmut Rosa hat 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Von 2001-2006 war er Gastprofessor an der New School for Social Research in New York und an der FMSH/EHESS in Paris. Außerdem hat er die Ehrendoktorwürde der Universität für Humanistische Studien in Utrecht erhalten.

Er ist Ko-Direktor der jährlichen internationalen Konferenz „Philosophy and the Social Sciences“ in Prag und war viele Jahre lang Vizepräsident/Generalsekretär des Forschungsausschusses 35 der International Sociological Association (ISA).

Von 2008-2018 war er Mitherausgeber der internationalen Zeitschrift Time&Society. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Tractatus Award und den Paul Watzlawick Ehrenring (Österreich), den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis und den Erich Fromm Preis (Deutschland) oder den Annual Rob Rhoads Global Citizenship Education Award 2020 (UCLA). Im Jahr 2021 wurde er als angesehener leitender Wissenschaftler der JQ Young Academy an der Goethe-Universität in Frankfurt ausgewählt. Außerdem war er Schirmherr der La Nuit des Idées 2021, die vom Institut Francais in Paris organisiert wurde und gleichzeitig in 42 Ländern stattfand.

Seine Vorträge und Bücher wurden in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören Beschleunigung und Entfremdung (2013), Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung (2016) und Unverfügbarkeit (2018).

Sandra Lambertz
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Sandra Lambertz

Familienunternehmerin, MionTec

Sandra Lambertz ist geschäftsführende Gesellschafterin des Familienunternehmens MionTec GmbH in Leverkusen. Mit ihrem Team entwickelt sie verfahrenstechnische Lösungen für Prozesswässer und Abwässer, die technologische Exzellenz mit einer ganzheitlichen Perspektive auf Ressourcen, Stoffströme und Kreisläufe verbinden. Im Zentrum steht die Idee einer Industrie, die nicht nur optimiert und effizienter wird, sondern Stoffe so führt, dass sie im Kreislauf bleiben und ökologische Belastungen in Wertschöpfung transformiert werden.

Als Gründerin der MionPlant GmbH überführt sie diese Haltung in die Landwirtschaft und entwickelt Lösungen, die Gülle und Gärreste in sauberes Wasser und hochwertigen Dünger verwandeln – ein Baustein für eine regenerative und kreislauforientierte Agrarwirtschaft. Mit Technologien wie Flux4Farms schafft MionPlant Systeme, die Entsorgungskosten senken, Wasserknappheit begegnen und klimaschädliche Emissionen reduzieren – mit dem Anspruch, „jedem einzelnen Stoff wieder Nutzen zu geben“ und so landwirtschaftliche Betriebe resilienter zu machen.

Über ihre Unternehmen hinaus engagiert sich Sandra Lambertz ehrenamtlich bei den Wirtschaftsjunioren Leverkusen/Rhein-Berg und in sozialen wie politischen Kontexten und bringt dort ihre Perspektive einer zirkulären und verantwortungsvollen Wirtschaft ein. Als Standortbotschafterin der Wirtschaftsförderung Leverkusen steht sie für eine Region, die industrielle Tradition, innovative Verfahrenstechnik und nachhaltige Zukunftsbilder miteinander verbindet.

Sandra Lambertz

Familienunternehmerin, MionTec

Sandra Lambertz ist geschäftsführende Gesellschafterin des Familienunternehmens MionTec GmbH in Leverkusen. Mit ihrem Team entwickelt sie verfahrenstechnische Lösungen für Prozesswässer und Abwässer, die technologische Exzellenz mit einer ganzheitlichen Perspektive auf Ressourcen, Stoffströme und Kreisläufe verbinden. Im Zentrum steht die Idee einer Industrie, die nicht nur optimiert und effizienter wird, sondern Stoffe so führt, dass sie im Kreislauf bleiben und ökologische Belastungen in Wertschöpfung transformiert werden.

Als Gründerin der MionPlant GmbH überführt sie diese Haltung in die Landwirtschaft und entwickelt Lösungen, die Gülle und Gärreste in sauberes Wasser und hochwertigen Dünger verwandeln – ein Baustein für eine regenerative und kreislauforientierte Agrarwirtschaft. Mit Technologien wie Flux4Farms schafft MionPlant Systeme, die Entsorgungskosten senken, Wasserknappheit begegnen und klimaschädliche Emissionen reduzieren – mit dem Anspruch, „jedem einzelnen Stoff wieder Nutzen zu geben“ und so landwirtschaftliche Betriebe resilienter zu machen.

Über ihre Unternehmen hinaus engagiert sich Sandra Lambertz ehrenamtlich bei den Wirtschaftsjunioren Leverkusen/Rhein-Berg und in sozialen wie politischen Kontexten und bringt dort ihre Perspektive einer zirkulären und verantwortungsvollen Wirtschaft ein. Als Standortbotschafterin der Wirtschaftsförderung Leverkusen steht sie für eine Region, die industrielle Tradition, innovative Verfahrenstechnik und nachhaltige Zukunftsbilder miteinander verbindet.

Markus C. Müller
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Markus C. Müller

Unternehmer, Nui Care & Hospizbegleiter

Markus C. Müller ist Unternehmer und Wirtschaftsmanager. Nach seinem Jurastudium in München gründete er 2002 die ubitexx GmbH. Im Mai 2011 verkaufte er das Unternehmen an BlackBerry. 2013 übernahm er die Geschäftsführung für Deutschland, 2014 wurde er Europa-Chef von BlackBerry.

Im April 2015 stieg Markus C. Müller bei BlackBerry aus und absolvierte eine Ausbildung als Hospizbegleiter beim Hospizdienst DaSein e.V. in München. Im Jahr 2019 gründete er als Co-Founder und CEO die Nui Care GmbH, die einen digitalen Pflegeassistenten für pflegende Angehörige entwickelt. Seit April 2017 ist Markus C. Müller Vorstandsvorsitzender beim Hospizdienst DaSein e. V. Er war außerdem von 2016 bis 2018 ehrenamtlicher Sterbebegleiter im Freiwilligenteam der Spitex Bern. Seit November 2023 ist er Vorstand im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung(SVDGV).

2011 belegte er Platz 85 der Top 100 der wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen ITK-Branche der Computerwoche. 2024 gewann er den „Bayerischen Digitalpreis“.

Markus C. Müller

Unternehmer, Nui Care & Hospizbegleiter

Markus C. Müller ist Unternehmer und Wirtschaftsmanager. Nach seinem Jurastudium in München gründete er 2002 die ubitexx GmbH. Im Mai 2011 verkaufte er das Unternehmen an BlackBerry. 2013 übernahm er die Geschäftsführung für Deutschland, 2014 wurde er Europa-Chef von BlackBerry.

Im April 2015 stieg Markus C. Müller bei BlackBerry aus und absolvierte eine Ausbildung als Hospizbegleiter beim Hospizdienst DaSein e.V. in München. Im Jahr 2019 gründete er als Co-Founder und CEO die Nui Care GmbH, die einen digitalen Pflegeassistenten für pflegende Angehörige entwickelt. Seit April 2017 ist Markus C. Müller Vorstandsvorsitzender beim Hospizdienst DaSein e. V. Er war außerdem von 2016 bis 2018 ehrenamtlicher Sterbebegleiter im Freiwilligenteam der Spitex Bern. Seit November 2023 ist er Vorstand im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung(SVDGV).

2011 belegte er Platz 85 der Top 100 der wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen ITK-Branche der Computerwoche. 2024 gewann er den „Bayerischen Digitalpreis“.

Stephan Hankammer
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Stephan Hankammer

Wirtschaftswissenschaftler und Co-Gründer, REGWI Institut für Regeneratives Wirtschaften

Prof. Dr. Stephan Hankammer ist Co-Gründer und wissenschaftlicher Geschäftsführer des REGWI Instituts für Regeneratives Wirtschaften und Professor für Nachhaltige Unternehmensführung, Innovation und Entrepreneurship an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Er promovierte am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen, wo er weiterhin als affiliierter Forscher und Dozent tätig ist. Zuvor studierte er Europastudien, Betriebswirtschaftslehre und Philosophie an den Universitäten Münster, Marburg, Granada und Sevilla.

Er forscht zu nachhaltigkeitsorientiertem Innovationsmanagement und der Konzeption regenerativer Unternehmensansätze und Geschäftsmodelle. Im Mittelpunkt steht für ihn die Frage, wie Unternehmen zukunftsfähig wirtschaften und zur Stärkung ökologischer und gesellschaftlicher Systeme beitragen können.

© Itonics

Stephan Hankammer

Wirtschaftswissenschaftler und Co-Gründer, REGWI Institut für Regeneratives Wirtschaften

Prof. Dr. Stephan Hankammer ist Co-Gründer und wissenschaftlicher Geschäftsführer des REGWI Instituts für Regeneratives Wirtschaften und Professor für Nachhaltige Unternehmensführung, Innovation und Entrepreneurship an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Er promovierte am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen, wo er weiterhin als affiliierter Forscher und Dozent tätig ist. Zuvor studierte er Europastudien, Betriebswirtschaftslehre und Philosophie an den Universitäten Münster, Marburg, Granada und Sevilla.

Er forscht zu nachhaltigkeitsorientiertem Innovationsmanagement und der Konzeption regenerativer Unternehmensansätze und Geschäftsmodelle. Im Mittelpunkt steht für ihn die Frage, wie Unternehmen zukunftsfähig wirtschaften und zur Stärkung ökologischer und gesellschaftlicher Systeme beitragen können.

Götz Feeser
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Götz Feeser

Geschäftsführer, Presencing Institute Europa

Götz Feeser arbeitet an der Frage, wie echter Wandel in Organisationen und Gesellschaft entsteht – und was es dafür braucht. Er ist Co-Geschäftsführer der europäischen Aktivitäten des Presencing Institute (www.presencing.org) – einer globalen Lern- und Aktionsplattform, gegründet 2007 u.a. von Otto Scharmer am MIT, die auf Basis der Theorie U Menschen, Organisationen und Gemeinschaften dabei unterstützt, tiefgreifende Veränderungsprozesse zu gestalten.

Feeser bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Banken- und Stiftungssektor, Organisationsentwicklung und Social Business mit, u. a. in leitender Funktion im Business Banking der Triodos Bank, Europas führender Nachhaltigkeitsbank. Sein Schwerpunkt liegt in den Bereichen Führung, Organisationsentwicklung und der Aktivierung ökosystemischer Transformation. Götz Feeser ist Diplom-Volkswirt und engagiert sich in verschiedenen Vorstands- und Beiratsfunktionen. Er lebt mit seiner Familie am Bodensee.

Götz Feeser

Geschäftsführer, Presencing Institute Europa

Götz Feeser arbeitet an der Frage, wie echter Wandel in Organisationen und Gesellschaft entsteht – und was es dafür braucht. Er ist Co-Geschäftsführer der europäischen Aktivitäten des Presencing Institute (www.presencing.org) – einer globalen Lern- und Aktionsplattform, gegründet 2007 u.a. von Otto Scharmer am MIT, die auf Basis der Theorie U Menschen, Organisationen und Gemeinschaften dabei unterstützt, tiefgreifende Veränderungsprozesse zu gestalten.

Feeser bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Banken- und Stiftungssektor, Organisationsentwicklung und Social Business mit, u. a. in leitender Funktion im Business Banking der Triodos Bank, Europas führender Nachhaltigkeitsbank. Sein Schwerpunkt liegt in den Bereichen Führung, Organisationsentwicklung und der Aktivierung ökosystemischer Transformation. Götz Feeser ist Diplom-Volkswirt und engagiert sich in verschiedenen Vorstands- und Beiratsfunktionen. Er lebt mit seiner Familie am Bodensee.

Sylvia Rehm
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Sylvia Rehm

Familienunternehmerin, Stoll Gruppe

Sylvia Rehm vertritt als geschäftsführende Gesellschafterin das Geschäftsführungs-Team der Stoll Gruppe, welches in dritter Generation den Fortbestand des Allgäuer Familienunternehmens sichert.

Die Stoll Gruppe, die spezialisierte Dienstleistungen in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäude- und Prozesstechnik, Automation sowie Schaltanlagenbau anbietet, steht als systemisches Modellunternehmen für einen Paradigmenwechsel des Unternehmertums, in der Organisation nicht als Maschine, sondern als lebendiges System verstanden wird. Dieses Verständnis basiert auf den systemischen Prinzipien und dem Open System Model nach Kambiz Poostchi. Die Stoll Gruppe geht dabei bewusst neue Wege, hin zur leistungsfokussierten und lernenden Teamorganisation – getragen von gemeinsamer Verantwortung und dem Vertrauen in die Entwicklung der Menschen. Sylvia Rehm hat Architektur und Design an der Kunstakademie Stuttgart und International Management und Leadership an der Professional School in Kempten studiert. Aus dem Bauen von Räumen ist das Bauen von unternehmerischen Rahmenbedingungen geworden.

Sylvia Rehm

Familienunternehmerin, Stoll Gruppe

Sylvia Rehm vertritt als geschäftsführende Gesellschafterin das Geschäftsführungs-Team der Stoll Gruppe, welches in dritter Generation den Fortbestand des Allgäuer Familienunternehmens sichert.

Die Stoll Gruppe, die spezialisierte Dienstleistungen in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäude- und Prozesstechnik, Automation sowie Schaltanlagenbau anbietet, steht als systemisches Modellunternehmen für einen Paradigmenwechsel des Unternehmertums, in der Organisation nicht als Maschine, sondern als lebendiges System verstanden wird. Dieses Verständnis basiert auf den systemischen Prinzipien und dem Open System Model nach Kambiz Poostchi. Die Stoll Gruppe geht dabei bewusst neue Wege, hin zur leistungsfokussierten und lernenden Teamorganisation – getragen von gemeinsamer Verantwortung und dem Vertrauen in die Entwicklung der Menschen. Sylvia Rehm hat Architektur und Design an der Kunstakademie Stuttgart und International Management und Leadership an der Professional School in Kempten studiert. Aus dem Bauen von Räumen ist das Bauen von unternehmerischen Rahmenbedingungen geworden.

Colin Habberton
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Colin Habberton

Impact-Stratege & Investor-Advisor, Relativ Group

Colin Habberton

Impact-Stratege & Investor-Advisor, Relativ Group
Philipp Knobelspies
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Philipp Knobelspies

KI Experte & Director AI, UnternehmerTUM

Philipp Knobelspies begleitet KI-Transformationen in Organisationen – von der strategischen Ausrichtung bis zur operativen Umsetzung. Als Director AI for Companies bei UnternehmerTUM treibt er die KI-Adoption im Mittelstand voran und hat ein agiles AI-Delivery-Team aufgebaut, das LLM-basierte Lösungen entwickelt und in die Anwendung bringt. Was ihn auszeichnet: Er versteht KI tief genug, um selbst ML-Produkte zu bauen – und kennt zugleich die realen Herausforderungen und Rahmenbedingungen mittelständischer Unternehmen.
Zuvor war es als sowohl als Gründer und CEO eines eigenen Unternehmens, als auch als CTO eines Online-Marktplatzes im E-Commerce Bereich unterwegs wo er bereits 2016 Machine-Learning-basierten Algorithmen entwickelte. In früheren Stationen leitete er außerdem groß angelegte IT-Transformationsprogramme bei Unternehmen wie REWE, BMW und der Deutschen Bahn.
Er bringt damit durchgehend pragmatische Erfahrung an der Schnittstelle von Technologie und Business mit – zuerst als Software Engineer, dann als Gründer, heute als Treiber wirksamer KI-Transformation in Unternehmen.

Philipp Knobelspies

KI Experte & Director AI, UnternehmerTUM

Philipp Knobelspies begleitet KI-Transformationen in Organisationen – von der strategischen Ausrichtung bis zur operativen Umsetzung. Als Director AI for Companies bei UnternehmerTUM treibt er die KI-Adoption im Mittelstand voran und hat ein agiles AI-Delivery-Team aufgebaut, das LLM-basierte Lösungen entwickelt und in die Anwendung bringt. Was ihn auszeichnet: Er versteht KI tief genug, um selbst ML-Produkte zu bauen – und kennt zugleich die realen Herausforderungen und Rahmenbedingungen mittelständischer Unternehmen.
Zuvor war es als sowohl als Gründer und CEO eines eigenen Unternehmens, als auch als CTO eines Online-Marktplatzes im E-Commerce Bereich unterwegs wo er bereits 2016 Machine-Learning-basierten Algorithmen entwickelte. In früheren Stationen leitete er außerdem groß angelegte IT-Transformationsprogramme bei Unternehmen wie REWE, BMW und der Deutschen Bahn.
Er bringt damit durchgehend pragmatische Erfahrung an der Schnittstelle von Technologie und Business mit – zuerst als Software Engineer, dann als Gründer, heute als Treiber wirksamer KI-Transformation in Unternehmen.

Claudia Schuberth
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Claudia Schuberth

Strategische Beraterin für Ästhetik & Identität

Claudia Schuberth bewegt sich sicher zwischen Wirtschaft und Kunst. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung – davon zehn Jahre in einem mittelständischen Familienunternehmen, wo sie Strategie, Markenführung und Marketing verantwortete – bringt sie ein tiefes Verständnis für unternehmerische Prozesse, Dynamiken und Führungsfragen mit. Zuvor war sie fünf Jahre auf Design-Beratungsseite tätig. Heute begleitet sie Geschäftsführungen, Gründer:innen und Marken auf dem Weg zu einer stimmigen, ästhetisch fundierten Identität.

Als Synästhetikerin und leidenschaftliche Farbexpertin nutzt sie Farbe nicht nur gestalterisch, sondern strategisch: Farben sind wunderbare Resonanzgeber zur emotionalen Stärkung von Marken, zur Stärkung von Identitäten und als verbindendes Element zwischen Mensch, Raum und Organisation. Ihr Portfolio reicht von Markenführung und -Kommunikation über Interior- und Stilkonzepte bis hin zur Malerei – immer mit dem Ziel, das Innere nach außen tragen zu können, das Unsichtbare sichtbar und das Komplexe fühlbar zu machen.
Claudias Arbeit ist achtsam, klar und sinnlich. Ihre Formel: Identität × Ästhetik. Ihre Überzeugung: Jede Organisation hat eine eigene innere Logik und Ordnung – man muss sie nur erkennen und sichtbar machen.

Claudia Schuberth

Strategische Beraterin für Ästhetik & Identität

Claudia Schuberth bewegt sich sicher zwischen Wirtschaft und Kunst. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung – davon zehn Jahre in einem mittelständischen Familienunternehmen, wo sie Strategie, Markenführung und Marketing verantwortete – bringt sie ein tiefes Verständnis für unternehmerische Prozesse, Dynamiken und Führungsfragen mit. Zuvor war sie fünf Jahre auf Design-Beratungsseite tätig. Heute begleitet sie Geschäftsführungen, Gründer:innen und Marken auf dem Weg zu einer stimmigen, ästhetisch fundierten Identität.

Als Synästhetikerin und leidenschaftliche Farbexpertin nutzt sie Farbe nicht nur gestalterisch, sondern strategisch: Farben sind wunderbare Resonanzgeber zur emotionalen Stärkung von Marken, zur Stärkung von Identitäten und als verbindendes Element zwischen Mensch, Raum und Organisation. Ihr Portfolio reicht von Markenführung und -Kommunikation über Interior- und Stilkonzepte bis hin zur Malerei – immer mit dem Ziel, das Innere nach außen tragen zu können, das Unsichtbare sichtbar und das Komplexe fühlbar zu machen.
Claudias Arbeit ist achtsam, klar und sinnlich. Ihre Formel: Identität × Ästhetik. Ihre Überzeugung: Jede Organisation hat eine eigene innere Logik und Ordnung – man muss sie nur erkennen und sichtbar machen.

Stephan Schenk
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Stephan Schenk

Gründer & Geschäftsführer, Stapelstein

Stephan Schenk ist Designer, Gründer und Geschäftsführer von Stapelstein®. Mit dem Purpose „Playful movement for All“ verbindet er innovatives Produktdesign mit systemischem Wandel. Er führt das Unternehmen in Verantwortungseigentum und setzt auf eine holokratische Organisationsstruktur. Sein Wirken mit Stapelstein® erreicht weltweit über eine Million Kinder und schafft die Basis für eine bewegte, kinderfreundliche Zukunft.

Stephan Schenk

Gründer & Geschäftsführer, Stapelstein

Stephan Schenk ist Designer, Gründer und Geschäftsführer von Stapelstein®. Mit dem Purpose „Playful movement for All“ verbindet er innovatives Produktdesign mit systemischem Wandel. Er führt das Unternehmen in Verantwortungseigentum und setzt auf eine holokratische Organisationsstruktur. Sein Wirken mit Stapelstein® erreicht weltweit über eine Million Kinder und schafft die Basis für eine bewegte, kinderfreundliche Zukunft.

Hannah König
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Hannah König

Gründerin & Geschäftsführerin, Stapelstein

Hannah König ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Stapelstein®. Getrieben vom Purpose „Playful movement for All“ hat ihr Wirken bereits über eine Million Kinder weltweit erreicht. Als Pionierin für neues Wirtschaften führt sie das Unternehmen in Verantwortungseigentum und setzt intern auf eine holokratische Organisationsstruktur.

Hannah König

Gründerin & Geschäftsführerin, Stapelstein

Hannah König ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Stapelstein®. Getrieben vom Purpose „Playful movement for All“ hat ihr Wirken bereits über eine Million Kinder weltweit erreicht. Als Pionierin für neues Wirtschaften führt sie das Unternehmen in Verantwortungseigentum und setzt intern auf eine holokratische Organisationsstruktur.

Valentin Teuffel
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Valentin Teuffel

Familienunternehmer, Speick Naturkosmetik

Valentin Teuffel leitet Speick Naturkosmetik in vierter Generation. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften und Management für KMUs in Innsbruck und Heidelberg und beruflichen Stationen im Bereich FMCG, steigt er 2017 in das Familienunternehmen ein.

Seine Leidenschaft für Marketing und Vertrieb bringt frischen Wind in das Traditionsunternehmen und prägt die strategische Ausrichtung von Speick Naturkosmetik. Valentin Teuffel setzt auf ganzheitliche Unternehmensführung, die alle Facetten des Betriebs durchdringt und beständige Werte mit modernen Ansätzen vereint.

Unter seiner Leitung bleibt Speick Naturkosmetik nicht nur einer der wenigen deutschen Seifenhersteller, sondern hebt sich auch als zukunftsorientiertes, mittelständisches Familienunternehmen hervor. Speick Naturkosmetik steht für sanfte und natürliche Pflegeprodukte seit über 95 Jahren.

Valentin Teuffel

Familienunternehmer, Speick Naturkosmetik

Valentin Teuffel leitet Speick Naturkosmetik in vierter Generation. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften und Management für KMUs in Innsbruck und Heidelberg und beruflichen Stationen im Bereich FMCG, steigt er 2017 in das Familienunternehmen ein.

Seine Leidenschaft für Marketing und Vertrieb bringt frischen Wind in das Traditionsunternehmen und prägt die strategische Ausrichtung von Speick Naturkosmetik. Valentin Teuffel setzt auf ganzheitliche Unternehmensführung, die alle Facetten des Betriebs durchdringt und beständige Werte mit modernen Ansätzen vereint.

Unter seiner Leitung bleibt Speick Naturkosmetik nicht nur einer der wenigen deutschen Seifenhersteller, sondern hebt sich auch als zukunftsorientiertes, mittelständisches Familienunternehmen hervor. Speick Naturkosmetik steht für sanfte und natürliche Pflegeprodukte seit über 95 Jahren.

Astrid von Soosten
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Astrid von Soosten

Autorin, Fundraiserin & Gründerin, Week53

Astrid v. Soosten begleitet Führungskräfte und Entscheider aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Als Trägerin eines vierten schwarzen Gurtes in der japanischen Kampfkunst Aikido hat sie darauf basierend ein Programm für Führungspersönlichkeiten entwickelt, das Führungskräften geholfen hat, Positionen zu bestimmen und durchzuhalten ohne andere dabei zu entfremden oder zu brüskieren. Es fußt auf einem gesamtheitlichen Verständnis, das vor allem durch eine innere Haltung, die vorrangig die Lösung eines Problems oder Konflikts anstrebt, bestimmt ist. Der besondere transformative Ansatz ist, dass diese Haltung nicht durch ein rein kognitives Verstehen erreicht werden kann, sondern durch physisches Erleben erlernt wird. Er beruht auf der fundamentalen Einsicht, dass Körper und Geist eine unzertrennliche Einheit bilden, die Authentizität erst ermöglichen und dass nur, wer authentisch ist, das Beste in Mitarbeitern und Partnern entwickeln kann.

Sie ist überzeugt, dass die Transformation nur dann gelingen kann, wenn Gesellschaft, Politik und Unternehmen sie zusammen vorantreiben. Sie will insbesondere Unternehmensleitungen davon überzeugen, dass es kein Nachteil ist, sich positiv und wahrhaftig für verantwortungsvolles Wirtschaften zu entscheiden. Entscheidend ist dabei allerdings eine authentische Kultur der Unternehmensführung, denn nur so wird Wandel möglich.

Sie ist Co-Autorin von „Mit Haltung zum Wandel – Plädoyer für eine authentische Kultur der Unternehmensführung“ 2021 Oekom Verlag, München und arbeitet gerade an ihrem zweiten Buch, in dem es um die Verbindung von Authentizität und Sprache geht. Damit Unternehmen als echte Gemeinschaften zusammenwachsen und ihre gebündelte Energie entfalten können, ist es notwendig, Sprachhülsen, Marketing-Double-Speak und ideologisierte Sprache hinter sich zu lassen und eine authentische Kommunikation zu entwickeln, bei der alle Beteiligten das gleiche Verständnis teilen.

Astrid von Soosten

Autorin, Fundraiserin & Gründerin, Week53

Astrid v. Soosten begleitet Führungskräfte und Entscheider aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Als Trägerin eines vierten schwarzen Gurtes in der japanischen Kampfkunst Aikido hat sie darauf basierend ein Programm für Führungspersönlichkeiten entwickelt, das Führungskräften geholfen hat, Positionen zu bestimmen und durchzuhalten ohne andere dabei zu entfremden oder zu brüskieren. Es fußt auf einem gesamtheitlichen Verständnis, das vor allem durch eine innere Haltung, die vorrangig die Lösung eines Problems oder Konflikts anstrebt, bestimmt ist. Der besondere transformative Ansatz ist, dass diese Haltung nicht durch ein rein kognitives Verstehen erreicht werden kann, sondern durch physisches Erleben erlernt wird. Er beruht auf der fundamentalen Einsicht, dass Körper und Geist eine unzertrennliche Einheit bilden, die Authentizität erst ermöglichen und dass nur, wer authentisch ist, das Beste in Mitarbeitern und Partnern entwickeln kann.

Sie ist überzeugt, dass die Transformation nur dann gelingen kann, wenn Gesellschaft, Politik und Unternehmen sie zusammen vorantreiben. Sie will insbesondere Unternehmensleitungen davon überzeugen, dass es kein Nachteil ist, sich positiv und wahrhaftig für verantwortungsvolles Wirtschaften zu entscheiden. Entscheidend ist dabei allerdings eine authentische Kultur der Unternehmensführung, denn nur so wird Wandel möglich.

Sie ist Co-Autorin von „Mit Haltung zum Wandel – Plädoyer für eine authentische Kultur der Unternehmensführung“ 2021 Oekom Verlag, München und arbeitet gerade an ihrem zweiten Buch, in dem es um die Verbindung von Authentizität und Sprache geht. Damit Unternehmen als echte Gemeinschaften zusammenwachsen und ihre gebündelte Energie entfalten können, ist es notwendig, Sprachhülsen, Marketing-Double-Speak und ideologisierte Sprache hinter sich zu lassen und eine authentische Kommunikation zu entwickeln, bei der alle Beteiligten das gleiche Verständnis teilen.

Der Termin für den KU Kongress 2027 steht bereits fest. Auch 2027 werden wir gemeinsam mit pionierhaften Köpfen aus vielfältigen Disziplinen zukunftsweisende unternehmerische Ansätze in die Erlebbarkeit bringen und neue Perspektiven auf eine ganzheitliche Potentialentfaltung erkunden.

  1. Juni 2027 von 11:00 bis 22:00 Uhr
  2. Juni 2027 von 9:00 bis 13:30 Uhr

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Der Kongress findet im Raum München statt.
Der genaue Veranstaltungsort wird zeitnah veröffentlicht.