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Das KU Schüler:innen-Stipendium.

Ein interner Projekteinblick.

Kreatives Unternehmertum entwickelt sich ständig weiter - wir glauben daran, dass die Entfaltung unternehmerischer und gesellschaftlicher Potentiale ein dynamischer, nie endender Prozess ist. Deshalb öffnen wir zu Beginn des Jahres 2023 mit dem Schüler:innen Stipendium einen weiteren Resonanz-Raum, um die unternehmerische Haltung in breitere soziale Wirksamkeit zu bringen. Ein interner Projekteinblick.

  • Ziel: Unternehmerisches Machertum bei den Pionier:innen der Zukunft stärken & persönliche Potentialentfaltung fördern
  • Fokus: Entwicklung eines wirksamen Begleitungsprogrammes zur Förderung der persönlichen und unternehmerischen Entfaltung
  • Stipendiendauer: 2 Jahre
  • Zielgruppe: Schüler:innen ab Beginn des letzten Schuljahres
  • Entwicklungszeitraum: Beginn 2023
  • weitere Informationen zum Bewerbungsprozess folgen

Wie oft fragen wir uns selbst oder andere, was wir wirklich, wirklich wollen? Wie oft fragen wir nach den Themen, die uns bewegen, nach der Motivation, die uns vorantreibt? Und wie viele junge Menschen, die in oder vor ihrer Ausbildung stehen, dürfen sich diese Frage ganz unabhängig von äußeren Erwartungen, Herkünften und Rollenbildern stellen? Kreatives Unternehmertum glaubt daran, dass die Entfaltung der persönlichen Wünsche, Träume, Leidenschaften - des persönlichen Kernanliegens - dazu beitragen, dass wir mit mehr Freude und Leichtigkeit wirken und somit auch Gesellschaft mit gestalten. Deshalb wollen wir junge Menschen ermutigen, sich auf diese Reise zum inneren Kernanliegen zu begeben. Und wir wollen ihnen die unternehmerischen Werkzeuge an die Hand geben, die ihnen den Mut und die Selbstwirksamkeit vermitteln, um auch in ihrer weiteren Laufbahn die eigene Potentiale und ihre gesellschaftliche Wirksamkeit zu entfalten.

Kreatives Unternehmertum begleitet, bildet, forscht mit Pionier:innen von heute. Um aber wirklich zukunftsfähige Wandlung zu bewirken, wollen wir nun auch mit den Pionier:innen von morgen in Resonanz gehen. Wir glauben daran, dass durch Intergenerationalität tieferer Austausch entstehen kann. Wir tauschen miteinander: Eine Portion Mut, Neugier, Naivität gegen eine Portion Erfahrungen, Selbstbewusstsein und Vernetzung. Und wir glauben daran, dass jede und jeder die Chance bekommen sollte, die eigenen Werte, Fähigkeiten und Themen individuell zu erforschen – unabhängig von Ausbildungen oder Studiengängen, von den Erwartungen der Eltern oder der Gesellschaft, unabhängig vom eigenen Hintergrund.

Mit unserem neuen Schüler:innen-Stipendium wollen wir gezielt in einer Umbruchphase so unterstützen und begleiten, dass ein persönlicher und authentischer Weg eingeschlagen werden kann - für mehr Entfaltung der Persönlichkeiten, für gesellschaftliche Wirksamkeit, für die Entfaltung von Gesellschaftsgestaltertum.

Der Aufbau des Stipendiums:

Das erste Jahr des Stipendiums begleitet die Schüler:innen in ihrem letzten Schuljahr und setzt gezielt Impulse, die zum Entdecken und Entfaltung der persönlichen Interessen, Themen, Werte und Fähigkeiten anregen. Die Schüler:innen sollen ermutigt werden unabhängig von äußeren Erwartungen, gesellschaftlichen Maximen und familiärem Hintergrund ihre Potentiale zu entdecken.

Im zweiten Jahr geht es um das Machertum: Die Kraft der eigenen Wirksamkeit zu erleben und mit einer unternehmerischen Grundhaltung an Herausforderungen und Ziele heranzugehen stärkt das eigene Selbstverständnis. Durch die begleitete, aber eigenständige Erarbeitung zukunftsfähiger Lösungen soll soziale Wirksamkeit in unternehmerische Projekte eingebracht und erlebt werden. Die Schüler:innen können so angewandt und zugewandt die eigenen Stärken erkunden und gleichzeitig sinnstiftende Projekte vorantreiben.

Das Stipendien-Programm startet ab dem Jahr 2023 als Prototyp mit der Unterstützung von ausgewählten Förderpartner:innen.

Emma Spitzberger
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Emma Spitzberger

Erste Schüler:innen-Stipendiatin

Kreatives Unternehmertum entwickelt das Konzept des Macher:innen-Stipendium ganz entsprechend der Teilhabe junger Stimmen in enger Zusammenarbeit mit unserer ersten Schüler:innen-Stipendiatin Emma Spitzberger. Emma hat uns im Sommer bereits zwei Wochen im alltäglichen Arbeiten begleitet und entwickelt nun mit uns die weiteren Schritte des Stipendiums. Nach ihrer Zeit bei KU haben wir sie nach der Relevanz der persönlichen Potentialentfaltung für gelingendes Unternehmertum gefragt. Das ist ihre Antwort:

„Für mich ist es unabdingbar, dass das Kernanliegen des Unternehmers oder der Unternehmerin dem eigenen entspricht. Das unternehmerische Handeln muss ein Herzensprojekt darstellen. Dafür ist es notwendig, dass das Handeln und die Persönlichkeit der Unternehmer:innen vom Zweiklang authentisch in den Einklang kommen. Resonanz kann entstehen. Damit diese entstehen kann, ist es meiner Meinung nach von großer Bedeutung, dass Unternehmertum nicht nur viel persönliche Entfaltung braucht, sondern dass das unternehmerische Handeln aus der Persönlichkeit entspringt.

Was bedeutet eigentlich Persönlichkeit für mich? Persönlichkeit spiegelt in der Tiefe den Ursprungskern meines Mensch-Seins wider, mit all seinen Eigenschaften. Jedoch ist die Entfaltung dieses Kernes ein lebenslanger Prozess, welchem man sich annehmen darf. Ein Mensch in seiner Persönlichkeit vollständig, wenn er in die Harmonie mit seinem Inneren kommt: dieses findet und nach außen spiegelt. Die Resonanz von innen und außen beginnt sich zu entfalten. Denn nur so, mit diesem Verständnis, kann erfüllendes Unternehmertum gelingen.

Dann kann das Unternehmen das verwirklichen, wofür seine Unternehmer:innen stehen. Einerseits kann das Unternehmen etwas in der Welt bewegen und dabei Bewusstsein und Verbundenheit zwischen Mensch und Umwelt schaffen. Andererseits werden die Unternehmer:innen in ihrem Kern bestärkt und können ihre Persönlichkeit stetig weiterentfalten. Das ist für mich wirklich, wirklich woran man den Erfolg eines „gelingenden Unternehmertums“ messen sollte.“

Jeden Monat stellt Kreatives Unternehmertum dem Ökosystem eine gesellschaftsgestalterische Frage und kuratiert dazu passende Einblicke in die Wirksamkeit des Gesellschaftsgestaltertums. Noch weitere Antworten auf unsere Frage des Monats im September 2022?

Dann geht es hier zu Blitzlichtern aus dem Programm des VII. KU Kongress im September, unserer kollektiven KU Wortmeldung, zum Vortrag von Gerald Hüther zur Entfaltung und zu unserem Beitrag zum Jahresthema "Entfaltung ist das neue Wachstum?!".