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Was verstehen wir unter Resonanz?

Für ein gelingendes Gesellschaftsgestaltertum ist der Ansatz der Resonanzfähigkeit für uns von großer Bedeutung.

Resonanz begreifen wir als die Fähigkeit, fruchtbare Austauschbeziehungen zum eigenen Umfeld zu gestalten und damit gemeinschaftlich einen Ermöglichungsrahmen zu schaffen, in dem sich die Kernanliegen der verschiedenen Akteur:innen in gegenseitigem Einklang gelingend entfalten können.

Ein beidseitig fruchtbarer Kreislauf.

Wir verstehen Resonanzbeziehungen als einen beidseitig fruchtbaren Kreislauf, im Rahmen dessen die Anliegen und Werte der jeweiligen Akteure gegenseitig auf Resonanz stoßen und eine Potentialentfaltung für alle Beteiligten ermöglicht wird.

Von einer gesellschaftlichen zu einer ökonomischen Resonanz des eigenen Wirtschaftens und wieder zurück.

Mehr denn je geht es für Unternehmerinnen und Unternehmer heute darum, mit dem eigenen unternehmerischen Wirken nicht nur ökonomische, sondern auch gesellschaftliche Resonanz zu erzeugen. Doch wo liegt der Startpunkt?

Während Innovation ein allerseits angestrebtes Ziel von unternehmerischen Akteuren bezeichnet, wird der Blick auf deren gesellschaftlichen Nutzen häufig unterminiert – und so Resonanz verhindert.

Den Wirkungskreislauf zwischen Unternehmertum und Gesellschaft wieder in seiner Ganzheitlichkeit als eine ineinandergreifende Wechselwirkung zu begreifen, ermöglicht neben Stabilität und Ressourcen vor allem auch Attraktivität, Akzeptanz und Teilhabe. Immer für beide Seiten.

Bei unserer Beschäftigung mit Resonanz war und ist Hartmut Rosa ein maßgeblicher Impulsgeber für uns. Als Politikwissenschaftler und Soziologe hat er mit seinem Werk "Resonanz - Eine Soziologie der Weltbeziehung" den Grundstein für die Resonanz-Theorie gelegt. Seine grundlegenden Thesen haben wir für uns in den Kontext von Unternehmertum transferiert und in Ergänzung mit unseren Erfahrungen so weiterentwickelt, dass die Resonanzbeziehung zwischen Unternehmertum und Gesellschaft der Kern von Gesellschaftsgestaltertum ist.