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Eine Frage an unseren Impulsgeber Julius Palm.

Du bist, was du isst. Oder: Was wir essen, verändert die Welt. Gesellschaftsgestalterum steht damit im engen Zusammenhang mit der Lebensmittelbranche. So freuen wir uns, Julius Palm zu unseren Impulsgebern zählen zu dürfen. Er ist mit followfood einer der zentralen Vorreiter:innen in der Frage nach einer zukunftsfähigen Lebensmittelversorgung und der Rolle unternehmerischen Handelns.

Mit Followfood setzt ihr Euch unternehmerisch für eine nachhaltige und zukunftsfähige Lebensmittelversorgung ein und zählt damit zu den zentralen Vorreiter:innen dieser Bewegung. Warum sind solch konkrete unternehmerische Ansätze im Sinne der Nachhaltigkeit gerade im Lebensmittelsektor so wichtig?

Kein anderer gesellschaftlicher Handlungsbereich hat so einen Einfluss auf den Planeten, die Ökosysteme und uns Menschen wie die Lebensmittelbranche. Denn was wir essen, verändert die Welt. Egal ob es um den Verlust an Biodiversität, den Klimawandel, die Degradation der Meere und Böden oder unsere Gesundheit geht – ohne ein Wandel der Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren, werden wir damit nicht umgehen können.

Es ist nicht nur Teil des Problems, sondern auch zentraler Bestandteil der Lösung. Lebensmittel können mit statt gegen die Natur produziert werden und damit regenerierend wirken. Daran arbeiten wir bei followfood, an einer Form des regenerativen Unternehmertums.

Julius Palm
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Julius Palm

Nachhaltigkeitsmacher & Lebensmittelinnovator, followfood

Julius N. Palm ist Director Sustainability & Innovation bei der nachhaltigen Foodmarke followfood. Mit der Marke followfish als studentisches Startup gestartet, zählt followfood heute zu den zentralen Vorreiter:innen in der Frage nach einer zukunftsfähigen Lebensmittelversorgung und der Rolle unternehmerischen Handelns.

Der Antrieb von Julius Palm war schon immer die Frage nach dem guten Leben. Zuerst theoretisch mit einem Studium der Kulturwissenschaften. Ob Nachhaltigkeitstheorien, Umweltsoziologie, gesellschaftliche Naturverhältnisse oder die Soziologie des guten Lebens – es drehte sich für Ihn alles um die Frage der Zukunftsfähigkeit und Vereinbarkeit von Gesellschaft und dessen, was wir „Natur“ nennen. Eine vermeintlich selbstverständliche Erkenntnis änderte für Ihn Alles: Gesellschaften und damit Unternehmen sind Teil der Ökosysteme und damit des Planeten. Dass die Lebensmittelproduktion der größte Hebel in dieser Beziehung ist, bestimmt seinen weiteren Weg: was hat das, was auf unseren Tellern landet, mit der Zukunftsfähigkeit des Menschen auf diesem Planeten zu tun? Warum reicht Nachhaltigkeit nicht mehr aus? Wie können regenerative Geschäftsmodelle aussehen?

Diese Frage versucht Julius heute mit followfood zu beantworten. Für Ihn die perfekte Verknüpfung von Theorie und Praxis: Das Visionieren eines guten Lebens und Aufzeigen von Möglichkeiten auf der einen Seite und die Implementierung und Transformation in die Gesellschaft auf der anderen Seite. Denn das ist seiner Meinung nach das wünschenswerte Selbstverständnis von Unternehmen und das notwendige Ziel von Unternehmertum – followfood als gesellschaftlicher Akteur und politische Stimme, als Teil dieses Planeten mit Verantwortung für mehr als nur den eigenen Geldbeutel. Mit dem Begriff „Regenerative Business“ gehört followfood hier zu einer neuen Bewegung der nachhaltigen Entwicklung – beyond Sustainability sozusagen.

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