Nächste Organisationen
Entgrenzte Spiele spielen.
Die Gesellschaft arbeitet sich aktuell an vielen Themen ab und kommt für sich selbst kaum zu guten Lösungen oder gar Fortschritten. In Unternehmen sprüht es hingegen geradezu nur so an neuen Möglichkeiten und Perspektiven. Ob wir von exponentiellen Unternehmen sprechen, Plattform-Organisationen, agilen Arbeitsmethoden, demokratischen Führungsmodellen, Design-Thinking, Theory U oder auch den Maker-Bewegungen. Was aber bleibt und uns alle beschäftigt: Was braucht die Welt? Wie lässt es sich in eine gute Form bringen? Was sind die nächsten Organisationen?
→ Beschreibung
Ohne Organisation keine Entscheidung – wer Gesellschaft gestalten will, arbeitet sich an den Prämissen ab, die Organisationen ihre Gestalt geben. Die nächsten Organisationen zeigen sich als Spielräume, die Akteure und Kontexte vernetzen. Gesellschaft immer als Kontext, differenziert ausgeflaggt und bewusst angespielt. Hyperkomplexität, also Komplexität, die sich auf ihre Komplexität hin beobachtet, bedeutet Abschied von einfachen Modellen und Best-Practice-Logiken. Hyperventilierende Pfadabhängigkeiten fordern Agilität und Mindfulness in bisher ungekanntem Ausmaß. Es braucht Pioniere, Unternehmer mit Forschergeist, die spielerisch – in einer Haltung des 'so tun als ob‘ – bereit sind, sich auf das Unbekannte einzulassen. Der Bildungsraum Nächste Organisation ist ein theoriebasierter Experimentalraum, auf der Suche nach den Formen der Organisation, die gestaltend in und auf Gesellschaft wirken. Wer hier mitspielt, ist Pionier und liebt den Zauber des Tanzes – denn allein geht hier gar nichts!
→ Gestalter
Dr. Silke Seemann
Dr. Silke Seemann legt ihr Lernen und Handeln zwischen Forschung, universitärer Lehre und gelebtem Unternehmertum an – groß, interdisziplinär und auch mal unvernünftig. Neben ihren vielfältigen unternehmerischen Tätigkeiten lehrt Dr. Silke Seemann an den Universitäten Innsbruck, Salzburg und Hannover. Sie berät das Bundesministerium für Tourismus in Österreich und engagiert sich in kollegialen Lernnetzwerken. Aktive Gesellschaftsgestaltung bedeutet für sie, den formtheoretischen Ansatz ihrer Dissertation im alltäglichen Leben, Forschung, Lehre und Umsetzung in die Anwendung zu bringen. Sie inspirierte das Zukunftsinstitut von Mathias Horx zu deren Beratungskonzept der Future Rooms und wird auch bei Kreatives Unternehmertum starke formtheoretisch basierte Impulse setzen, um eine Gestaltung von zukunftsweisenden Organisationen auszuloten. Ihr aktuelles Forschungsthema "Spuerdenken" verfolgt die Frage, welche neuen Kompetenzen wir in der Zusammenarbeit mit digitalen Algorithmen entwickeln und trainieren können.
→ Publikationen
→ Formate